Grundlage der modernen märkischen Trachtenlooks für Frauen sind regional häufig wiederkehrende Elemente der Frauentrachten im Brandenburg des 19. Jahrhunderts.
WeiterlesenKategorie: Bestandteile der Tracht
Grundform der märkischen Männertrachten
Beim Vergleichen der noch vorhandenen Informationen zu den Männertrachten der Brandenburger Trachtenregionen ergaben sich eine Reihe von Gemeinsamkeiten, die als Grundform der märkischen Männertracht bezeichnet werden können. Hier stichpunktartig die Merkmale, unterteilt in Alltagstracht und Festtracht:
WeiterlesenBrandenburger Tracht lässt sich heute ganz unterschiedlich tragen. Hier findest du die Grundlagen und alle Looks:
Es gibt vier grundsätzliche Looks, die in etwa zu den wesentlichen Perioden der märkischen Männertrachten passen würden:
Es gibt zwei grundsätzliche Möglichkeiten:
1. Ein fertig gekauftes Dirndl „brandenburgisieren“
d.h. Dirndl kaufen –> Bluse, Schultertuch, Kopfschmuck und eventuell Rüschenkragen dazu aussuchen, vielleicht auch eine andere Schürze
2. Die brandenburgische Tracht von Grund auf zusammenstellen
d. h. Mieder, Rock, Schürze, Bluse, Tuch und Kopfschmuck separat besorgen

Wer sich heute an der alten brandenburgischen Männertracht orientieren möchte, hat mehrere historische Phasen zur Auswahl. Man könnte sie die weiße, die blaue und die schwarze Phase nennen.
WeiterlesenPraktischerweise ist die Auswahl an fertig genähten Dirndlvarianten heutzutage riesengroß. Gebrauchte wie neue Dirndl gibt es fast wie Sand am Meer. Man hat tatsächlich die Qual der Wahl. Sucht euch aus, was euer Portemonnaie erlaubt. Nur – welcher Schnitt, welches Material kommt dem, was für Brandenburg typisch war, am nächsten?
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Die Entwicklung der märkischen Schleifenhaube
Die märkische Schleifenhaube und ihr Verbreitungsgebiet

In der kurzen, nur etwa ein dreiviertel Jahrhundert (1800-1870) dauernden Blütezeit der Volkstrachten wurde die sogenannte Schleifenhaube in vielen der brandenburgischen Regionen getragen. Man fand sie in einem fast geschlossenem Gebiet vom Havelland über den Teltow, den Kreis Beeskow-Storkow bis an die Oder, diese entlang bis hoch in die Uckermark, westlich bis ins Ruppiner Land und die Prignitz, und östlich der Oder bis in die Dörfer um den Pyritzer Weizacker nahe Stettin herum. Die an die Hochfläche des Teltow anschließende Luckenwalder Niederung wurde in der Region Altpreußen genannt. Hier trugen die Bäuerinnen im 19. Jahrhundert die große schwarze Seidenschleife als typische Kopfbedeckung. Daher wird sie auch die Altpreußische Schleifenhaube genannt.
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Grundform der märkischen Frauentrachten
Für die Frauentrachten der früheren Mark Brandenburg sind viel mehr Informationen überliefert als für die Männertrachten. Dennoch findet sich beim regionsübergreifenden Vergleich auch hier eine fast überall anzutreffende Grundform. Markantester Unterschied bzw. auffälligste Gemeinsamkeit waren die verschiedenen Haubenformen, bevor sie von Kopftüchern abgelöst wurden. Hier die Merkmale stichpunktartig, in Alltagstracht, Sonntags-/Festtracht und Kirchgangstracht unterteilt:
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